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Nordic Walking ist kein Spaziergang und unterscheidet sich vor allem durch die Dynamik – und natürlich den aktiven Stockeinsatz – vom normalen Gehen“, so Christian Neureuther. Die Lauftechnik des Nordic Walking gleicht der Bewegungsausführung des Skilanglaufs und ist sehr einfach zu erlernen. 

Nordic Walking nutzt den physiologischen, diagonalen Bewegungsablauf beim Walken durch den bewussten Stockeinsatz. Der rechte Stock hat dann Bodenberührung, wenn die linke Ferse aufsetzt und umgekehrt. Ein kräftigerer Einsatz der Arm- und Oberkörpermuskulatur kann das Walking-Tempo erhöhen und die Effektivität der Trainingseinheit steigern. 

Durch verschiedene Trainingsvarianten, z. B. schnelle Trippelschritte oder große, ausladende Schritte oder den gleichzeitigen, parallelen Stockeinsatz sind Abwechslung und Spaß garantiert. Die Trainingsintensität kann jeder selbst bestimmen. Wer mag, kann Nordic Walking sogar im Intervall trainieren – es müssen lediglich kurze Jogging- und Sprungphasen in den Ablauf eingebaut werden.

   Die Grundregeln:

  -   die Schultern sollten entspannt und locker sein

  -   Oberkörper und Hüfte schwingen natürlich

  -   die Füsse zeigen nach vorne

  -   Stöcke nahe am Körper führen

  -   Hände leicht geöffnet, um die Stöcke nach vorne schwingen zu lassen

  -   ein Bein ist immer am Boden

  -   Abdruck mit den Zehen und Bewegung der Hüfte nach vorne

  -   der Stock setzt mit der gegenüberliegenden Ferse auf

  -   am Ende der Bewegung wird der Stock diagonal zurückgeführt





Wie funktioniert Nordic Walking richtig?

Nordic Walking ist kinderleicht zu lernen. Denn die Bewegung ist wie beim gewohnten Gehen – nur der Einsatz der Arme wird durch die Stöcke verstärkt. Wie beim Spazierengehen schwingt auch beim Nordic Walking mit dem Bein die entgegengesetzte Hand nach vorne. Das heißt: Geht der rechte Fuß vor, kommt auch die linke Hand nach vorne und umgekehrt. 

Und so sieht der Bewegungsablauf beim Nordic Walking genau aus: Der Fuß setzt mit der Fersenaußenseite auf. Beim Aufsetzen der Ferse ist das Bein leicht gebeugt, denn durch das gebeugte Knie und das Nachgeben des Fußes wird der Stoß beim Auftreten abgefedert. Der Fuß rollt dann über die ganze Sohle ab. Wenn Sie sich nicht verkrampfen und ganz locker gehen, werden Sie dazu automatisch die Arme in der richtigen Abfolge mitbewegen, also rechtes Bein/linker Arm, linkes Bein/rechter Arm usw. Der linke Stock setzt dann am Boden auf, wenn die rechte Ferse den Boden berührt und umgekehrt. 

Für Anfänger gilt: Gehen Sie beim ersten Mal langsam und entspannt los, ohne auf die Arme zu achten. Lassen Sie Ihre Hände dabei locker und geöffnet, so dass die Stöcke an den Schlaufen hängen und am Boden entlang schleifen. Schon jetzt merken Sie nämlich, dass sich Ihre Arme fast wie von selbst mitbewegen. Erst dann nehmen Sie die Stöcke in die Hand und bewegen Sie sie mit. Achten Sie auf den Punkt, an dem der Stock auf den Boden aufgesetzt wird. An diesem Punkt drücken Sie sich dann zunächst leicht, dann nach und nach etwas stärker ab, bis Sie richtig Schwung bekommen. 

Vorsicht: Am Anfang nicht zu schnell walken! Sonst besteht die Gefahr, dass Sie durcheinander kommen und die Bewegungen nicht richtig ausführen.


die wichtigsten Tipps für Sie zusammengestellt:

Nordic WalkingTechnik